Hildegunde Zeunert
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Hildegunde Zeunert
Foto-Kosmogramme

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Die Presse schrieb:

“Kiezblatt Tegel & kiezblatt-tegel.de” aus Berlin

Für die erste Ausstellung in der “galerie vitrine” konnte der Galerist die Fotografin Hildegunde Zeunert aus Düsseldorf gewinnen. Mit ihren gekonterten und mit Mosaiktechnik konstruierten mandalaartigen Kunstwerken, welche unser visuelles System neu zu konditionieren vermögen, erregt sie höchstes Interesse!

Der Nord-Berliner

Ausstellung: Spiegelbild-Collagen von Hildegunde Zeunert im Fontane-Haus

Ein Ärgernis löste die Inspiration aus Märkisches Viertel. Unter dem Titel "Kosmogramme" ist zurzeit im Fontane-Haus eine Fotoausstellung besonderer Art zu sehen. Hildegunde Zeunert zeigt hier interessante Foto-Collagen, die auf einer verblüffend einfachen Idee basieren: Die Künstlerin nimmt vorhandene Fotos, außerdem horizontale und vertikale Spiegelungen derselben, und komponiert aus diesen Grundelementen völlig neue Bilder. Technik erfordert große Sorgfalt Die 72-jährige Düsseldorferin, deren Tochter und Enkel in Frohnau wohnen, ist gelernte Textilgestalterin und Montessori-Pädagogin. Die Inspiration zu ihren ersten Spiegelbild-Collagen verdankt sie der Schlamperei eines Fotolabors, das ein Foto falsch abzog. Wenn die Idee auch simpel ist, so erfordert die Technik doch eine gehörige Portion Fingerspitzengefühl, Sorgfalt und gestalterisches Geschick. Denn wenn die Bilder nicht auf den Bruchteil eines Millimeters genau aneinander gepasst werden, entstehen eben nicht exquisite neue Bilder, sondern nur ein wildes Durcheinander. Um in den vollen Sehgenuss beim Betrachten von Hildegunde Zeunerts Ornamenten, Friesen und geheimnisvollen Figuren zu kommen, braucht man ein wenig Zeit. Denn einerseits sollte man die Bilder so, wie sie sich präsentieren, auf sich wirken lassen, andererseits macht es Spaß nachzuvollziehen, welche Motive die Künstlerin ursprünglich fotografiert hat. Dann merkt man, dass sich manche der vier- bis dreiteiligen Werke nur aus einem einzigen Grundelement zusammensetzen, in anderen verstecken sich bis zu vier verschiedene Bilder. Da verschmelzen gestapelte Inspiration aus Schlitten und Schneeflechten zu Ornamenten, die Info-Box vom Potsdamer Platz mutiert zu Fabelwesen, und aus kahlen Bäumen werden lustige Gesellen. Eine Frage der Perspektive Indem die Künstlerin Motive bewusst in neue Zusammenhänge stellt, vermittelt sie spielerisch, wie sich Wahrnehmung wandeln kann, wenn man nur einmal die eigene Perspektive verändert. Die Ausstellung "Kosmogramme" ist noch bis zum 23. Mai montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr und sonnabends von 10 bis 16 Uhr im Fontane-Haus, Wilhelmsruher Damm 142 C, zu sehen. Der Eintritt ist frei. Ab 22. Juni werden Werke der Künstlerin im Dominikus-Krankenhaus gezeigt. ev-

Reinickendorfer Volksblatt aus Berlin

Ausstellung im Fontane - Haus Ungewöhnliche Fotokunst

Ein gedrehter Baum, Borke, die Hände einer Freundin, eine Kaffee - Ernte in Südamerika, der Blick von einer Talsperre, die Infobox am Potsdamer Platz: All diese unterschiedlichen Fotomotive benutzt Hildegunde Zeunert, um daraus Gesichter, Muster und neue Formen in ungewöhnlicher Weise entstehen zu lassen. Jetzt sind ihre Kunstwerke im Fontanehaus am Wilhelmsruher Damm 142 c zu bewundern. Die Kunstrichtung von Hildegunde Zeunert lässt sich schwer einordnen. Sie selbst versucht es mit den Worten: „Es ist ein Fotopuzzle mit gespiegelten Bildausschnitten, das beim Betrachter eine neue Gefühls- und Vorstellungswelt hervorruft.“ Auf die Idee, Kunstwerke in einer für Deutschland äußerst seltenen, weil sehr aufwendigen Technik herzustellen, kam Zeunert im Jahre 1982. „Ich machte seinerzeit als Hobbyfotografin einige Bilder, mit denen ich gar nicht zufrieden war. Irgendwann hatte ich dann mal davon gehört, dass man Fotos spiegeln kann und dass sich daraus eine ganz neue Wirkung ergibt. Ich hielt ein Foto an einen Spiegel. Plötzlich entstand mit dem realen und dem gespiegelten Bild zusammen ein ganz neues Motiv.“ Die mittlerweile pensionierte Lehrerin begann zu experimentieren. Zunächst entstanden Kunstwerke aus 16 Fotoausschnitten, die Hälfte davon gespiegelt. Heute bestehen ihre grössten Kunstwerke aus 30 Fotoausschnitten. Hildegunde Zeunert geht mit offenen Augen durch die Welt, fotografiert interessante Details aus dem Alltag und auf Reisen. „Dann betrachte ich die in Frage kommenden Fotos sehr genau und versuche, diese Teile in einen neuen Zusammenhang zu bringen“, erzählt sie. Die Fotos legt sie auf den Fussboden und verschiebt, verdreht und vertauscht sie so lange, bis ein neues Bild entsteht. Das neue Kunstwerk muss dann erst eine ganze Weile reifen. Wenn es den gestrengen Augen der Künstlerin nach einigen Wochen immer noch standhält, ist es für sie offiziell ein neues Kunstwerk. Die nötigen gespiegelten Fotos lässt sie sich von Dias in einem Fotolabor abziehen. „Als ich dort das erste Mal gespiegelte Fotos bestellte, sah man mich noch etwas komisch an“, erinnert sie sich. „Heute weiss man, was ich damit anstelle - und freut sich, wenn ich mit neuen Fotos komme.“ Für den Laien ist diese Technik kaum nachvollziehbar. Man braucht ein geübtes Auge und viel Vorstellungsvermögen, um sich an diese Art Kunst zu wagen. Wer sich die ungewöhnlichen gespiegelten Fotopuzzles ansehen, die Ausgangsmotive erraten, neue Motive entdecken und sich inspirieren lassen will: Die Ausstellung im Fontane - Haus ist bis Anfang Juni von 9 bis 20 Uhr geöffnet. BW

Rheinische Post

Hildegunde Zeunert zeigt in der GiG „Montagen mit gekonterten Fotos“

Trugbilder von der Motivpirsch

Die Blumen bei Bundesgartenschauen bieten beliebte Motive für ungezählte Besucher. Für die meisten sind die Fotos nicht mehr als schöne Erinnerung. Doch nicht für Hildegunde Zeunert: Zwar hat auch die Gerresheimerin Pflanzen der Ausstellung auf Zelluloid fixiert, doch unter ihrer Hand wandern die farbigen Produkte ihrer Schnappschüsse nicht in Fotoalben. Sie sind statt dessen Teil außergewöhnlicher, sinnlicher Kunstwerke, die durch ihre Fremdartigkeit faszinieren. Die Kamera ist für Zeunert kein Werkzeug zur Dokumentation von Fakten, sondern ein Medium zur Schaffung höchst autonomer Kunstwerke. Das eigentlich Neue ist das kameralose Experimentieren. Verblüffende Effekte Im ehemaligen Kuhstall des Osterather Nethen-Hofes, der heutigen Galerie im Gallier, können Kunstinteressierte die Werke in der Ausstellung „Metamorphismen - Montage mit gekonterten Fotos“ sehen. Zu erleben gilt es, wie die 70jährige verblüffende Effekte von grossem ästhetischem Reiz spielt, indem sie Abzüge des gleichen Fotos vielfach aneinandergereiht hat und dabei auch spiegelverkehrte verwendete. Die ehemalige Grundschullehrerin zauberte mit Hilfe dieser Methode mit kunstgierigem Blick aus vielen identischen Abbildungen eines fächerartigen Palmenblattes in Postkartengröße beispielsweise ein riesiges Bild, das ein skurriles, insektenähnliches Wesen zeigt. Es ruft faszinierende Vorstellungen hervor. Ins Fadenkreuz fotografischer Motivpirsch rückte sie unter anderem auch getrocknete Herbstäste, Balkonpflanzen, Marabus auf einem Baum in Kenia, Trockenblumen auf einem Gerresheimer Friedhof, Rinde eines Baumes in den USA und Gletscherwasser in Island vor bizarren Felsen. Daraus wurden 16 mysteriöse Trugbilder, die der Beobachter vergeblich auf die Suche nach den ursprünglichen Motiven durchforscht. Er entdeckt je nach Sichtweise Hirschhornkäfer, Buddhas, Frösche, Brillenschlangen oder dämonische Fratzen und Gesichter. Aus der Abbildung eines schneebedeckten Daches wurden durch unterschiedliche Zusammensetzung der Originalfotos Objekte, die einmal einer Eieruhr ein anderes Mal dem Legespiel Tangram ähneln. Die Technik durchschaut der Betrachter zwar schnell, doch die fremdartigen Bilder geben unlösbare Rätsel auf, beschäftigen die Phantasie, regen die Lust zur Interpretation und zur Suche nach Formverwandtschaften an. Die Titel können den Betrachter zum Inhalt führen, geben aber nicht erschöpfend Auskunft. Immer bleibt etwas rätselhaft. Die erd- und naturfarbenen Bilder entwickeln eine eigene Dynamik, flössen dem Besucher aber keine Angst ein, wirken auch wenig provozierend. Sie sind statt dessen eher humorvoll und meditativ. Unscheinbare Randfigur Der Mensch tritt nur als unscheinbare Randfigur in Zeunerts Werk auf, ist nicht mehr als Staffage und dennoch unübersehbar. Möglicherweise ist das „Puzzeln mit Fotos“ und das Schaffen einer neuen Welt die Strategie der Künstlerin zum Überleben in einer ihr fremdartigen Welt. jan

Rheinische Post

Hildegunde Zeunert zeigt „Abstraktionen“

Sommer-Ausstellung in der Vinzenz-Krankenhausgalerie

Ein fotographisches Puzzle DERENDORF.

Nach einem langen Dornröschenschlaf ist die Krankenhausgalerie von St. Vinzenz nun wiedererweckt worden. „Abstraktionen“ lautet der Titel einer Ausstellung der Künstlerin Hildegunde Zeunert, die noch bis Ende August in den Räumen des Hospitals zu sehen ist. Abstrakt wirken die Werke wirklich, solange sie von weitem betrachtet werden. Dass sich hinter Frau Zeunerts Collagen ein doppelter Sinn verbirgt, erschließt sich meist erst aus nächster Nähe. Wie zufällig hat die Künstlerin Fotos montiert, die mehrfach spiegelverkehrt abgezogen sind. Das eigentliche Bildmotiv erhält so einen völlig neuen Charakter. Beim fotographischen Puzzle-Spiel setzt Hildegunde Zeunert auf spontane Inspiration. Getreu dem Grundsatz der Surrealisten entsteht ein Bild ohne Intention und wird durch den Zufall in der Schaffensperiode geprägt. Das ursprüngliche Einzelmotiv ist nur Teil des Ganzen. joc

Gerresheimer GAZETTE

ARS VIVENDI PRÄSENTIERT BILDER HILDEGUNDE ZEUNERT

Bis Ende des Jahres ist bei Ars Vivendi in Gerresheim eine Ausstellung mit Werken der Künstlerin Hildegunde Zeunert zu sehen. Die gebürtige Düsseldorferin zeigt Bilder, die unter anderem Eindrücke ihrer zahlreichen Studienreisen in verfremdeter Form wiedergeben. Als Gestaltungsmedium hat Hildegunde Zeunert die Fotografie gewählt. So verwendet sie zum Beispiel Nahaufnahmen aus der Natur in unterschiedlichen Perspektiven und schafft durch spielerisches Experimentieren wie zum Beispiel durch Drehen, Kippen, Spiegeln oder Vervielfältigen eine eigenwillige Bildkomposition, die in sich harmonisch ist. Auf diese Weise gibt sie den Bildern einen vollkommen neuen Sinn. Teilweise inspirieren die Werke den Betrachter zu einer assoziativen Interpretation, teilweise ergeben einzelne Elemente durch die gekonnte Komposition einen eindeutigen Bildinhalt. Die Philosophin und Künstlerin verschafft durch Ihre Arbeiten Interessierten Zugang zu einer neuen Dimension des Sehens. Vielen Bildern sieht man die Emotionalität und Liebe an, mit der sie geschaffen wurden. NA

Rheinische Post

Hildegunde Zeunert stellt „Foto-Ornamente“ in der Deutschen Bank an der Benderstrasse aus

Erkennen, eintauchen und wieder vergessen Gerresheim „Ikone des Fantastischen, Meditationstafeln für Träume, Ornamente der Irritation“ – so umschrieb Professor Rosmarie Kesselheim vom Kulturkreis Gerresheim bei der Ausstellungseröffnung in ihrem Vortrag über die „Bedeutung und Struktur des Zentral-Ornaments“ die Kosmogramme der Künstlerin Hildegunde Zeunert. Und wirklich, betrachtet man ihre Bilder, so wirken sie im ersten Moment wie die 3-D-Bilder in den Büchern „Das magische Auge“: Erst wenn man sie länger betrachtet, erkennt man ein Motiv. Nur mit dem Unterschied, dass bei den Werken von Hildegunde Zeunert verschiedene Fotos irritierend zusammengesetzt wurden, während bei den Bildern des „Magischen Auges“ in einem Wirrwarr von bunten Klecksen erst etwas gesucht werden muss. Grundelemente ihrer Arbeit sind Fotos von Formen und Strukturen der Natur: Pflanzen, Tiere, Bäume, Rinden, Wurzeln, Moose, Geröll und Erde. So besteht eins ihrer Werke aus Nahaufnahmen von Palmenblättern vor Blauem Himmel, fotografiert aus unterschiedlichen Perspektiven, zu einer „Einheit“ zusammengesetzt. Hildegunde Zeunert beschreibt ihre Arbeit: „Ich fotografiere die Natur in meiner Umgebung, sei es nun auf meinem Balkon oder bei Spaziergängen. Dann spiele ich mit den Bildern, probiere, was passiert, wenn man sie aneinanderreiht, untereinander legt, wenn man sie spiegelverkehrt abzieht und gegeneinandersetzt, wenn man sie auf den Kopf stellt und eine Aufnahme an die andere anpasst.“ Manchmal benutzt sie dafür bis zu vier verschiedene Bilder. Ihr Spiel setzt Hildegunde Zeunert so lange fort, bis ein symmetrisches Bild entsteht, von einem Zentralornament bestimmt. Die meisten Darstellungen haben eine gesichtsförmige Mitte. Manche fordern den Betrachter auf, in die „Tiefe“ des Bildes einzutauchen und das gerade erkannte eigentliche Motiv wieder zu vergessen. Die 69jährige Künstlerin hat nach dem Krieg vier Jahre die Meisterschule für das gestaltende Handwerk in Düsseldorf besucht. Ein Studium der Pädagogik folgte ab 1968. Von 1970 bis 1990 unterrichtete sie an einer Montessorischule. Auch da schon hat sie sich in ihrer Freizeit mit der Fotografie beschäftigt. „Mich reizten schon diese Klecksbilder aus der Grundschule, bei denen man einen Tuschefleck spiegelt. Das wollte ich mit Fotos ausprobieren. Es ist wie puzzeln“, erzählt sie über ihren Einstieg. Die Ausstellung ist bis zum 17 .April in der Deutschen Bank, Benderstrasse 8, während der Öffnungszeiten zu sehen. guc

Rheinische Post

Hildegunde Zeunert zeigt Metamorphismen im Haus Flehe

Fremde Motive deuten STADTMITTE: „Ich will jenen, die in Pension gehen, einen Hoffnungsschimmer geben“.

Die 68 jährige Künstlerin Hildegunde Zeunert möchte auch ältere Menschen zu Kreativität ermuntern. Im Altenheim Haus Flehe zeigt sie unter dem Titel „Metamorphismen“ eine Ausstellung ihrer Fotocollagen. Die pensionierte Lehrerin bringt Ausschnitte ihrer Umgebung in einen neuen Zusammenhang. Blätter, Blüten, Waldfrüchte und Tiere werden so oft vervielfältigt, verschoben und gespiegelt, dass ein neues abstraktes Bild entsteht. Manche ihrer „Metamorphismen“ wirken meditativ und beruhigend, andere geheimnisvoll und verwirrend. Zur Ausstellungseröffnung versuchten die Bewohner des Altenheims die vielen verborgenen Motive, die in Frau Zeunerts Collagen enthalten sind, zu entschlüsseln und zu deuten. Die Ausstellung „Metamorphismen“ findet im Rahmen des „Kulturfensters“ statt, welches das Haus Flehe vier Mal im Jahr gleichsam öffnet. „Wir nennen es Kulturfenster, weil ein Fenster genauso neugierig macht, hinauszuschauen wie hineinzuschauen“, sagt Heimleiter Thomas Feldmann. Die Ausstellungen des „Kulturfensters“ werden von der Altenhilfe Düsseldorf finanziert. „Metamorphismen“ wird noch bis zum 30. August zu sehen sein. sz

Rheinische Post

Ausstellung im Tersteegen-Haus

Mit der Phantasie puzzeln

GOLZHEIM „Ich wollte etwas tun, was noch niemand vorher gemacht hat“, erzählte Hildegunde Zeunert und lächelte. Durch Zufall und eine einzige Fotografie begann ihre künstlerische „Entdeckungsreise“ - wie sie es nennt. Sie ließ das Bild mehrfach spiegelverkehrt abziehen und setzte die Einzelfotos verdreht zusammen. So entstanden von weitem betrachtet eine Fratze, geometrische Muster oder der Umriss eines Brunnens. Das vervielfachte Ausgangsbild wuchs zu einem Phantasiegemälde. Unter dem Titel ,,Metamorphismen“ sind ihre Werke nun bis zum 23. April im Tersteegen-Haus an der Friedrich-Lau-Straße ausgestellt. Aus dem fotografierten Geäst eines Baumes wird ein Fabelwesen, abgebildete Blütenknospen bilden einen Katzenkopf. Dem Betrachter lässt Hildegunde Zeunert jegliche Freiheit. Je nach Erfahrungshorizont ergeben sich die unterschiedlichsten Assoziationen und Interpretationen. Auch Frau Zeunert geht ohne Ziel an ihre Werke heran. Ganz nach surrealistischem Vorbild lässt sie sich „einfach lenken“. Oft ist sie selbst erstaunt, welche Fäden ihre Phantasie gesponnen hat. Ganze Nächte verbringt sie vor Unmengen von Fotografien und puzzelt. „Aus Teilen fügt sich ein Ganzes, das etwas neues sagt, etwas überraschendes auch für mich.“ Die Bewohner des Altenheimes Tersteegen-Haus ließen sich gerne inspirieren. In kleinen Gruppen standen sie um die Bilder und rätselten. „Ich habe erst sehr spät mit der Kunst angefangen“, bedauerte Frau Zeunert. Die 67jährige will weiter experimentieren. „Es ist so spannend! Was herauskommt merke ich erst, wenn das Bild fertig ist.“ joc